Unsere Schule

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über unsere Schule, unsere beiden Standorte und die Schwerpunkte, die das Lernen und Zusammenleben an der Regionalen Schule mit Grundschule Lüdersdorf prägen.

Zwei Standorte – eine Schulgemeinschaft

Die Regionale Schule mit Grundschule Lüdersdorf ist an zwei Standorten zu Hause: Der Grundschulteil befindet sich in Herrnburg, der Regionalschulteil in Wahrsow. Auch wenn unsere Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Gebäuden lernen, verstehen wir uns als eine gemeinsame Schule. Viele Übergänge, Absprachen und pädagogische Grundsätze werden standortübergreifend gedacht.

Uns ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche ihre Schule als verlässlichen Ort erleben. Dazu gehören klare Strukturen, feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, ein respektvoller Umgang miteinander und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden, wenn es im Schulalltag einmal schwierig wird.

Unsere Schule im Überblick

Die Regionale Schule mit Grundschule Lüdersdorf begleitet derzeit rund 500 Schülerinnen und Schüler auf ihrem Bildungsweg. An unserem Grundschulteil in Herrnburg lernen rund 250 Kinder in einer modernen, familienfreundlichen Lernumgebung. Der Regionalschulteil in Wahrsow wird von über 260 Schülerinnen und Schülern besucht, davon ca. 120 in der Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) sowie rund 140 in der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10).

Insgesamt lernen unsere Schülerinnen und Schüler in 25 Klassen und werden von einem engagierten Team aus Lehrkräften, pädagogischen Fachkräften sowie weiterem Schulpersonal begleitet. Als volle Halbtagsschule im Grundschulbereich und gebundene Ganztagsschule ab Klassenstufe 5 bieten wir verlässliche Strukturen, vielfältige Fördermöglichkeiten und ein lebendiges Schulleben.

An unserer Schule können die Schulabschlüsse Berufsreife und Mittlere Reife erworben werden. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf Berufsorientierung, individuelle Förderung, digitales Lernen, kulturelle Bildung sowie die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu selbstbewussten, verantwortungsvollen und zukunftsfähigen jungen Menschen zu begleiten.

Wir freuen uns, Ihnen auf den folgenden Seiten unsere Schule, unsere Angebote und die Menschen vorzustellen, die das Lernen und Leben an der Regionalen Schule mit Grundschule Lüdersdorf gestalten.

Was uns als Schule wichtig ist

Unsere Schule soll ein Ort sein, an dem Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen: für das eigene Lernen, für das Miteinander in der Klasse und für die Schulgemeinschaft insgesamt. Dazu gehört, dass wir Leistung ernst nehmen, aber auch die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen im Blick behalten.

Wir möchten Schülerinnen und Schüler fachlich stärken, sie in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten und sie Schritt für Schritt auf die Anforderungen des weiteren Bildungsweges, der Ausbildung und des späteren Lebens vorbereiten. Dabei legen wir Wert auf Verlässlichkeit, gegenseitigen Respekt und eine klare pädagogische Haltung.

Was unsere Schule ausmacht

Orientierung im Schulalltag

Viele Fragen entstehen im Laufe eines Schuljahres ganz praktisch: Was ist bei Krankheit zu tun? Wie läuft eine Beurlaubung ab? An wen wende ich mich bei Problemen? Welche Regeln gelten für Handys, Tablets oder Fehlzeiten?

Auf unserer Homepage stellen wir deshalb wichtige Informationen zum Schulalltag übersichtlich bereit. Sie sollen Eltern, Erziehungsberechtigten sowie Schülerinnen und Schülern helfen, schnell die passenden Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und die richtigen Verfahrenswege zu finden.

Mitwirkung und Verantwortung

Schule gelingt dann besonders gut, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen. Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, technische Kräfte, Sekretariat und Schulleitung tragen auf unterschiedliche Weise dazu bei, dass der Schulalltag funktioniert.

Die Mitwirkung in Gremien, in der Schülervertretung, in der Elternvertretung oder bei schulischen Veranstaltungen ist für uns ein wichtiger Bestandteil gelebter Schulgemeinschaft. Wer sich beteiligt, gestaltet Schule mit.

Berufsorientierung

Berufsorientierung beginnt nicht erst kurz vor dem Schulabschluss. Schülerinnen und Schüler sollen im Laufe ihrer Schulzeit zunehmend herausfinden, was sie interessiert, was ihnen liegt und welche Anforderungen verschiedene Berufe und Bildungswege mit sich bringen.

Dazu gehören Einblicke in die Arbeitswelt, Praktika, der Kontakt zu Betrieben und Beratungsangeboten sowie die Auseinandersetzung mit den eigenen Fähigkeiten. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler darin stärken, gut informierte Entscheidungen für ihren weiteren Weg zu treffen.

Schulleben

Schule besteht nicht nur aus Unterricht. Projekte, Arbeitsgemeinschaften, Fahrten, Wettbewerbe, Veranstaltungen und gemeinsame Aktionen prägen das Miteinander und machen Schule lebendig. Sie bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich einzubringen, Talente zu zeigen und Erfahrungen außerhalb des regulären Unterrichts zu sammeln.

Uns ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche Schule als Lernort und Lebensort erfahren. Dazu gehört auch, Erfolge sichtbar zu machen, Engagement zu würdigen und Raum für Gemeinschaft zu schaffen.

Lernen und Fördern

Kinder und Jugendliche lernen unterschiedlich. Deshalb ist es uns wichtig, im Unterricht verschiedene Zugänge zu ermöglichen, Aufgaben differenziert zu stellen und Schülerinnen und Schüler entsprechend ihres Leistungsstandes zu unterstützen. Förderung bedeutet für uns nicht nur, Schwächen auszugleichen, sondern auch Stärken wahrzunehmen und weiterzuentwickeln.

Neben der Arbeit im Fachunterricht spielen regelmäßige Rückmeldungen, Gespräche mit Eltern und Erziehungsberechtigten sowie die Zusammenarbeit der Lehrkräfte eine wichtige Rolle. Bei besonderem Unterstützungsbedarf prüfen wir gemeinsam, welche schulischen Maßnahmen sinnvoll sind und wie Lernentwicklung gut begleitet werden kann.

Mitbestimmung

An unserer Schule haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren Schulalltag aktiv mitzugestalten. Durch Klassenleiterstunden, den Schülerrat sowie die Arbeit der Klassensprecherinnen und Klassensprecher können sie Ideen einbringen, Anliegen ansprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Mitbestimmung verstehen wir als wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Ob Schulhof- und Klassenraumgestaltung, Projekt- und Wandertage oder weitere schulische Vorhaben – die Meinung unserer Lernenden ist gefragt. So lernen sie frühzeitig, Verantwortung zu übernehmen und Schule aktiv mitzugestalten.

Auch Eltern wirken an wichtigen Entscheidungen mit. Über die Klassenelternvertretungen, den Elternrat und die Schulkonferenz bringen sie ihre Perspektiven und Anliegen in die Weiterentwicklung unserer Schule ein.

Übergänge gut begleiten

Der Wechsel von der Grundschule in die Orientierungsstufe und später in die Sekundarstufe I ist für viele Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Schritt. Neue Fächer, neue Lehrkräfte, größere Gebäude und veränderte Anforderungen brauchen Zeit und Begleitung.

Wir achten deshalb darauf, Übergänge möglichst gut vorzubereiten. Dazu gehören klare Informationen, verlässliche Strukturen, Gespräche und eine enge Begleitung durch Klassenleitungen und Fachlehrkräfte. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler zunehmend selbstständiger werden, sich aber weiterhin gut unterstützt fühlen.

Vielfältige Ganztagsschule

Der Regionalschulteil ist Ganztagsschule. Unsere Ganztagsangebote ergänzen den Unterricht und eröffnen den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Interessen zu entdecken, Neues auszuprobieren und Schule auch außerhalb des Fachunterrichts zu erleben.

Ob kreativ, praktisch, musikalisch, naturbezogen oder unterstützend: Die Angebote sollen den Schulalltag bereichern und Kindern und Jugendlichen zusätzliche Erfahrungsräume eröffnen. Gleichzeitig bieten sie Gelegenheit, mit anderen Schülerinnen und Schülern zusammenzuarbeiten, Verantwortung zu übernehmen und eigene Fähigkeiten sichtbar werden zu lassen.

Lesen als Grundlage erfolgreichen Lernens

Lesen ist eine zentrale Voraussetzung für schulischen Erfolg. Wer Texte sicher versteht, kann Aufgaben besser erfassen, Informationen gezielter nutzen und sich Inhalte in allen Fächern selbstständiger erschließen. Deshalb ist Leseförderung an unserer Schule ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit, unter anderem realisiert durch "Lesen macht stark" (rollierende Lesewoche in den Jahrgängen 5 bis 7) sowie das Leseband.

Wir möchten Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, Leseflüssigkeit, Textverständnis und Freude am Lesen weiterzuentwickeln. Dazu gehören regelmäßige Lesezeiten, geeignete Texte, Gespräche über Inhalte und die bewusste Förderung von Lesestrategien.

Vereinbarungen unserer Schulgemeinschaft

Wir gehen respektvoll und wertschätzend miteinander um.
Wir tragen zu einem guten Lernklima bei.

Unser Trainingsraum hilft uns dabei, Schüler*innen zu befähigen, das eigene Verhalten so auszurichten, dass

  • es die Rechte anderer (Mitschüler*innen, Schulpersonal) nicht verletzt.
  • alle Schüler*innen in einem fairen, lernförderlichen Unterrichtsklima lernen.
  • unser Schulpersonal im und außerhalb des Unterrichts im Schulalltag produktiv und effektiv arbeitet.

Ein verlässlicher Rahmen für den Schulalltag

Damit Lernen gelingen kann, braucht es einen verlässlichen Rahmen. Dazu gehören klare Regeln, transparente Abläufe und ein gemeinsames Verständnis davon, wie wir miteinander umgehen. Regeln dienen dabei nicht dem Selbstzweck, sondern schützen das Lernen, die Sicherheit und die Rechte aller Beteiligten.

Wir legen Wert darauf, dass Regeln erklärt, eingehalten und bei Bedarf gemeinsam besprochen werden. Wenn Grenzen überschritten werden, reagieren wir angemessen und mit Blick auf die Situation. Ziel bleibt immer, Verantwortung zu stärken und ein gutes Miteinander wiederherzustellen.

Zusammenarbeit mit Eltern und Erziehungsberechtigten

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung. Eltern kennen ihre Kinder aus dem familiären Umfeld, Lehrkräfte erleben sie im schulischen Alltag. Wenn beide Perspektiven zusammenkommen, können Entwicklungen besser eingeschätzt und passende Schritte vereinbart werden.

Wir wünschen uns eine offene, sachliche und lösungsorientierte Kommunikation. Fragen, Hinweise und Sorgen sollen frühzeitig angesprochen werden, damit Missverständnisse vermieden und Kinder und Jugendliche bestmöglich begleitet werden können.

Leistungsdifferenzierung ab Klasse 7

Ab Klasse 7 werden Schülerinnen und Schüler in einzelnen Fächern leistungsdifferenziert unterrichtet. Damit möchten wir sie möglichst passend auf den angestrebten Schulabschluss vorbereiten. Die Zuordnung zu den jeweiligen Kursen erfolgt auf Grundlage der schulischen Leistungen und der pädagogischen Einschätzung der Fachlehrkräfte.

Wichtig ist uns dabei: Die Einstufung ist keine endgültige Festlegung für die gesamte Schulzeit. Entwicklungen werden beobachtet, Leistungen regelmäßig ausgewertet und Kurswechsel sind möglich, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler weder zu überfordern noch zu unterfordern, sondern ihnen einen realistischen und erfolgreichen Lernweg zu eröffnen.

Abschlüsse und Anschlusswege

An unserer Schule können Schülerinnen und Schüler die Berufsreife und die Mittlere Reife erwerben. Beide Abschlüsse eröffnen weitere Wege: in eine Berufsausbildung, in berufliche Bildungsgänge oder – je nach Leistung und Ziel – in weiterführende schulische Angebote.

Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig dabei unterstützen, eigene Interessen, Stärken und berufliche Vorstellungen zu entwickeln. Die Berufsorientierung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil unserer schulischen Arbeit. Praktische Erfahrungen, Gespräche, Projekte und Kontakte zu außerschulischen Partnern helfen dabei, den Blick über die Schule hinaus zu erweitern.

Erklärung gegen Mobbing

Wir, die Mitglieder der Schulfamilie (Schülerinnen und Schüler, Erziehungsberechtigte, Lehrkräfte und Schulpersonal) erklären hiermit, dass wir an unserer Schule keinerlei Fälle von Mobbing untereinander akzeptieren und konsequent dagegen vorgehen wollen.

lm täglichen Umgang miteinander achten wir hierbei besonders auf folgende Punkte:

  1. Wir mobben keine Mitglieder der Schulfamilie und keine Gäste.
  2. Wenn wir dennoch Vorfälle von Mobbing an unserer Schule bemerken, melden wir dies umgehend unseren Klassensprecher*innen bzw. unserem bzw. unserer Schülersprecher*in, einer Beratungslehrkraft, einer Lehrkraft oder dem Schulleiter.
  3. Wir versuchen bei Mobbing-Vorfällen sofort und nach Möglichkeit gemeinsam dem oder der Gemobbten zu Hilfe zu kommen.
  4. Wir achten besonders darauf, alle Schüler*innen in die Klassengemeinschaft zu integrieren und sie auf dem Schulweg, während des Unterrichtstages sowie bei außerunterrichtlichen Aktivitäten zu schützen.
  5. Wir unterstützen alle Maßnahmen gegen Mobbing, die an unserer Schule durchgeführt werden.
  6. Wir helfen Schüler*innen, vor allem aus jüngeren Klassen, die Hilfe oder Unterstützung im Schulalltag benötigen.
  7. Bei Verstößen gegen unsere Regeln können Erziehungs- oder Ordnungsmaßnahmen bzw. arbeitsrechtliche oder zivilrechtliche Verfahren eingeleitet werden.

Digitales Lernen und Medienbildung

Digitale Medien gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Auch in der Schule spielen digitale Arbeitsweisen eine wichtige Rolle. Wir nutzen digitale Technik, um Unterricht zu unterstützen, Inhalte anschaulich zu vermitteln und Schülerinnen und Schüler auf eine zunehmend digitale Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten.

Gleichzeitig braucht der Umgang mit digitalen Geräten klare Regeln. Der Schutz persönlicher Daten, das Recht am eigenen Bild und ein respektvoller Umgang in digitalen Räumen sind uns besonders wichtig. Medienbildung bedeutet für uns deshalb nicht nur die Nutzung von Technik, sondern auch die Entwicklung von Verantwortung, Urteilsvermögen und Selbstkontrolle.

Beratung und Unterstützung

Im Schulalltag gibt es immer wieder Situationen, in denen Kinder, Jugendliche oder Eltern Unterstützung benötigen. Erste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sind in der Regel die Klassenleitungen und Fachlehrkräfte. Darüber hinaus steht die Schulsozialarbeit bei persönlichen, sozialen oder familiären Anliegen beratend zur Seite.

Uns ist wichtig, Schwierigkeiten möglichst früh wahrzunehmen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Eine offene und respektvolle Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus ist dafür eine wichtige Grundlage.

Orientierungshilfe bei typischen Fragestellungen

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu wichtigen Abläufen, Regelungen und häufigen Fragen im Schulalltag finden Sie auf unserer Seite „Schulalltag von A bis Z“. Dort haben wir Hinweise zu Themen wie Krankmeldung, Beurlaubung, Fehlzeiten, Verhalten im Schulalltag, Nutzung mobiler Endgeräte und weiteren organisatorischen Fragen zusammengestellt.

Informationen zu Formularen, Terminen, Ganztagsangeboten, Berufsorientierung, Schulsozialarbeit sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern finden Sie in den jeweiligen Bereichen unserer Homepage. Bei Fragen können Sie sich gern an die Klassenleitungen, das Sekretariat oder die Schulleitung wenden.