Wegweiser

Unser Wegweiser soll euch und Ihnen als Orientierungshilfe im schulischen Alltag dienen, komplexe Informationen und relevante Rahmenbedingungen des Schulrechts einfach und verständlich präsentieren. Um die Pflicht aller Erziehungsberechtigten zur Selbstinformation zu unterstützen, bieten wir zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten wichtige Hinweise, so zum Beispiel zu Voraussetzungen verschiedener Schulabschlüsse, zum Wahlpflichtunterricht, unserer Ganztagsschulregelung als auch Einsicht in unsere Schulordnungen.

Abmeldung im Krankheitsfall

Nicht entschuldigte, versäumte Unterrichtsstunden oder -tage werden als Fehlzeit gewertet. Von Relevanz ist in einem solchen Fall die fristgerechte Information der jeweiligen Schule. Bitte teilen Sie uns daher bei Erkrankung rechtzeitig vor Schulbeginn telefonisch oder per E-Mail mit, dass Ihr Kind am Unterrichtstag nicht teilnehmen kann. Sollte sich die Gesundung über mehrere Tage hinziehen, bitten wir täglich morgens vor Unterrichtsbeginn um eine kurze Information.

Benötigte Informationen

Information der Schule

Die folgenden Informationen des bzw. der abzumeldenden Schüler*in benötigen wir, um die Abwesenheit Ihres Kindes als entschuldigt zu werten:

 

  • Vor- und Nachname
  • Jahrgangsstufe und Lerngruppe
  • Dauer in Stunden oder Tagen
  • bei Bedarf ein Attest als Nachweis
Grundschule Herrnburg

Erreichbarkeit der Grundschule

Unter der folgenden Telefonnummer oder E-Mail-Adresse ist das Schulsekretariat in Herrnburg erreichbar:

Grundschule Herrnburg
Zeit: bis 07:40 Uhr
Sekretärin: Fr. Schween
Standort: Gärtnereiweg 7, 23923 Herrnburg
Tel.: 038821-6140 (Anrufbeantworter)
E-Mail:

Regionalschule Wahrsow

Erreichbarkeit der Regionalschule

Unter der folgenden Telefonnummer oder E-Mail-Adresse ist das Schulsekretariat in Herrnburg erreichbar:

Regionalschule Wahrsow
Zeit: bis 08:00 Uhr
Sekretärin: Fr. Wigger
Standort: Hauptstr. 21, 23923 Wahrsow
Tel.: 038821-60736 (Anrufbeantworter)
E-Mail:

Unterrichtszeiten

In beiden Schulteilen beginnt der jeweilige Unterrichtstag nach Taktung des Busbetriebes Nahbus zu unterschiedlichen Zeiten. Zudem unterscheiden sich beide Schulhäuser hinsichtlich ihrer Pausenzeitenregelung und zusätzlicher Angebote neben dem Pflichtunterricht. Die Pausenzeiten wurden zu Beginn des neuen Schuljahres geändert (RS siehe Startseite; GS siehe Email vom 27.07.20!) 

Grundschule Herrnburg

Volle Halbtagsschule

Die Grundschule verfügt als volle Halbtagsschule über feste Öffnungszeiten, integriert zusätzlich zum Pflichtunterricht weitere pädagogische Angebote in den Halbtagsablauf. Die Tagesstruktur der Herrnburger Grundschule ergibt sich wie folgt:

 

Stunde Zeit Pausen
1. Std. 07:50 – 08:35 Uhr 15 min
2. Std. 08:50 – 09:35 Uhr 15 min
3. Std. 09:50 – 10:35 Uhr 10 min
4. Std. 10:45 – 11:30 Uhr 10 min
5. Std. 11:40 – 12:25 Uhr 20 min
6. Std. 12:45 – 13:30 Uhr
Regionalschule Wahrsow

Ganztagsschule

Die Regionalschule bietet ein ganztägiges Betreuungsangebot, das Möglichkeiten der Förderung und aktiven bietet und gleichwohl zu einer aktiven Freizeitgestaltung durch Mitwirkung in Vereinen etc. anregt. Neben Pflicht- werden Wahlpflicht- und wahlfreier Unterricht am Nachmittag angeboten:

 

Stunde Zeit Pausen
1. Std. 08:10 – 08:55 Uhr 10 min
2. Std. 09:05 – 09:50 Uhr 20 min
3. Std. 10:10 – 10:55 Uhr 05 min
4. Std. 11:00 – 11:45 Uhr 30 min
5. Std. 12:10 – 12:55 Uhr 05 min
6. Std. 13:05 – 13:50 Uhr 10 min
7. Std. 14:00 – 14:40 Uhr 00 min
8. Std. 14:40 – 15:20 Uhr  

AG-Angebote

Sowohl die Grund- als auch die Regionalschule bieten im Anschluss an den reglulären Unterricht Arbeitsgemeinschaften an, in denen gefördert, gefordert, Sport getrieben oder beispielsweise auch gesungen und für einen späteren Auftritt auf der Musicalbühne geprobt wird. Die Angebotsvielfalt variiert von Schuljahr zu Schuljahr.

Grundschule Herrnburg

AGs für Grundschüler*innen

Aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen finden zur Zeit keine Arbeitsgemeinschaften statt!

 

Regionalschule Wahrsow

AGs für Regionalschüler*innen

Die folgenden Arbeitsgemeinschaften werden in der Wahrsower Regionalschule für Fünft- bis Neuntklässler*innen angeboten:

 

Ebenen der Mitbestimmung

Neben dem Schulförderverein stellt das Gremium der Schulkonferenz, bestehend aus 4 Mitgliedern des Schulelternrats, vier Mitgliedern des Schülerrats sowie vier Lehrkräften der Grund- und Regionalschule die wichtigste Instanz der Mitbestimmung an unserer Schule dar. Nach ihrer Wahl oder Einberufung in den Rat tagen die Gruppen zweimalig jährlich, um Entscheidungen in Bezug auf das Schulprogramm oder Schulfahrten zu fällen, zu schulischen Fragen- und Problemstellungen zu tagen.

Schülerrat

Mitglieder des Schülerrats

Vier Schüler*innen stellen unter Leitung der Schülersprecherin Pia Schinke den derzeitigen Schülerrat.

Klasse Name Position
9a P. Schinke Schülersprecherin
10a N. Schmalfeldt stellv. Schülersprecher
7a J. Reimer Beisitzer
    Beisitzer
Elternrat

Mitglieder des Elternrats

Vier Erziehungsberechtigte stellen unter Leitung der Elternsprecherin Fr. Zech den derzeitigen Elternrat.

Klasse Name Position
1a D. Zech Elternsprecherin
    stellv. Elternsprecher*in
    Beisitzer*in
    Beisitzer*in

 

Lehrerrat

Mitglieder des Lehrerrats

Vier Lehrkräfte stellen unter Leitung des Schulleiters Hr. Klöpfel den derzeitigen Lehrerrat.

Klasse Name Position
H. Klöpfel Schulleiter
D. Rogall stellv. Schulleiterin
1a S. Holle Grundschulkoordinatorin
4a V. Böhm Beisitzerin

 

Berufsorientierung

Vorbereitung auf die berufliche Zukunft

Verschiedene Maßnahmen der Berufsorientierung sollen die Schüler*innen zu einer erfolgreichen Teilhabe am Berufsleben qualifizieren. Hierzu nutzen wir verschiedene Partnerschaften mit Unternehmen, Institutionen und Lernwerkstätten zur produktiven Zusammenarbeit. Das Portfolio der Partnerschaften, mit denen die Regionale Schule mit Grundschule Lüdersdorf zusammenarbeitet, wächst Jahr für Jahr. Die Übersicht bietet einen Einblick in die einzelnen Aktionen innerhalb des jeweiligen Jahrgangs.

5./6. Jahrgang

5./6. Jahrgangsstufe

Maßnahmen der Berufsorientierung in der schulartenunabhängigen Orientierungsstufe in den Klassen 5 und 6:

 

  • Boys‘ & Girls‘ Day (Kennenlernen verschiedener Berufsbilder)
  • Betriebsbesichtigungen (Auseinandersetzung mit landwirtschaftlichen Berufen)
  • Lerntypentest (Erfahren des eigenen Lerntyps inkl. Produktivitätstipps)
7. Jahrgang

7. Jahrgangsstufe

Maßnahmen der Berufsorientierung in der Sekundarstufe I in den Klassen 7 und 8:

 

  • Boys‘ & Girls‘ Day (Kennenlernen verschiedener Berufsbilder)
  • Berufswahlparcours (Stärken entdecken)
  • Potentialanalyse (Entwicklung der Selbst- und Fremdeinschätzung, Berufsvorlieben erarbeiten)
  • Mädchen-Werkstatt (Berufsvorstellungen kennenlernen und hinterfragen)
8. Jahrgang

8. Jahrgangsstufe

Maßnahmen der Berufsorientierung in der Sekundarstufe I in der Klasse 8:

 

  • Praktikum (Kennenlernen der Pflegeberufe im Altersheim)
  • Werkstatttage (Erfahrungen sammeln in 3 verschiedenen Berufsfeldern)
  • Informationsmedien (Möglichkeiten der Recherche kennenlernen und nutzen)
  • Betriebscasting (Besichtigung mehrerer Betriebe unterschiedlicher Berufsfelder)
  • Entscheidungsprozesse (Auseinandersetzen mit eigenen Stärken und Schwächen)
9. Jahrgang

9. Jahrgangsstufe

Maßnahmen der Berufsorientierung in der Sekundarstufe I in der Abschlussklasse 9:

 

  • Berufsinformationsbörse (Kontaktherstellung mit Ausbildungsbetrieben und weiterführender Schulen)
  • Vortragsreihe (Unternehmen und Behörden kennenlernen)
  • Soziale Berufe (Einblicke gewinnen in Kinder- und Jugendarbeit)
  • Weiterführende Schulen (Vorstellung weiterführender Bildungswege in Umgebung)
  • Medizinische Berufe (Kennenlernen medizinischer Berufsbilder im Krankenhaus)
  • Berufsberater (individuelle Beratung und Information)
  • Sozialpraktikum (Erfahren verschiedener Tätigkeitsfelder in sozialen Berufen)
  • Zukunftswerkstatt (Bewerbungsunterlagen erstellen)
  • Betriebspraktikum (Erproben eigener Fertig- und Fähigkeiten)
  • Praktikumsbericht (Erläutern des Aufbaus und der Tätigkeiten eines Unternehmens, Rollenreflektion)
  • Vocatium (Besuch einer Messe zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche)
10. Jahrgang

10. Jahrgangsstufe

Maßnahmen der Berufsorientierung in der Sekundarstufe I in der Abschlussklasse 10:

 

  • Vortragsreihe (Unternehmen und Behörden kennenlernen)
  • Berufsberater (individuelle Beratung und Information)
  • Betriebspraktikum (Erproben eigener Fertig- und Fähigkeiten)
  • Praktikumsbericht (Erläutern des Aufbaus und der Tätigkeiten eines Unternehmens, Rollenreflektion)
  • Business Knigge (Einweisung in Verhaltenscodex bei Bewerbungen)

Schulabschlüsse

Berufsreife und Mittlere Reife

Um nach Teilnahme der 9. Jahrgangsstufe einen Berufsreife- oder nach freiwilligem Besuch der 10. Jahrgangsstufe einen Mittlere-Reife-Schulabschluss zu erlangen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine Übersicht über die wichtigsten Bedingungen veranschaulicht die Regelungen der beiden Schulabschlüsse, welche an unserer Einrichtung erwirkt werden können.

Berufsreife

Berufsreife

Ein Abschluss der Berufsreife, gleichwertig mit einem Hauptschulabschluss, kann nach erfolgreicher Teilnahme am Unterricht der 9. Jahrgangsstufe erreicht werden unter Einhaltung der folgenden Bedingungen:

 

  • Jahresendnote 4 oder besser in allen Fächern (Haupt- und Nebenfächer)
  • Notenausgleich nur in 2 Unterrichtsfächern möglich (Note 5 mit Note 3, Note 6 mit Note 1 oder zweifach Note 2)
  • Hauptfach kann nicht mit Nebenfach ausgeglichen werden, ein Nebenfach jedoch mit einem Hauptfach
  • Note 5 in maximal 2 Unterrichtsfächern mit Möglichkeit zum Notenausgleich
  • ab 3 Unterrichtsfächern mit Note 5 und maximal einem Unterrichtsfach mit Note 6 Notwendigkeit der Leistungsfeststellung
  • Leistungsfeststellung nur in 2 Unterrichtsfächern möglich
  • bei Vorliegen von mehr als 4 Unterrichtsfächern mit Note 5 oder schlechter kein Abschluss
  • Nichtbestehen einer Leistungsfeststellung bedeutet Wiederholung der Jahrgangsstufe 9, insofern möglich
Mittlere Reife

Mittlere Reife

Ein Abschluss der Mittleren Reife, gleichwertig mit einem Realschulabschluss, kann nach erfolgreicher Teilnahme am Unterricht der 10. Jahrgangsstufe erreicht werden unter Einhaltung der folgenden Bedingungen:

 

  • Jahresendnote 4 (ausreichend) in allen Fächern inkl. der Prüfungsfächer und Prüfungsleistungen
  • Note 5 in maximal einem Nichtprüfungsfach mit Möglichkeit des Notenausgleichs
  • Notenausgleich nur in 1 Unterrichtsfach möglich (Note 5 mit Note 3)
  • Durchschnittswert aller Noten 4,0 oder besser gemäß Prädikat „bestanden“

Notengebung

Eine Endjahresnote birgt verschiedene Bestandteile. Neben Bewertungen mündlicher und schriftlicher Leistungen im Unterricht gehen Lernkontrollen ein. Gleichfalls werden vornehmlich in den Hauptfächern Klassenarbeiten geschrieben. Hinzu kommen einzelne Zensuren für besondere Leistungen in fachspezifischen Projekten, Bewertungen für Zusatzleistungen etc. 

Klassenarbeiten

Klassenarbeiten

Die folgende Übersicht gibt Aufschluss über die Zusammensetzung einer Haupt- oder Nebenfachnote. Bei Nebenfächern ist entscheidend, wie viele Klassenarbeiten im Verlauf des Schuljahres geschrieben werden. Dies beeinflusst maßgeblich den Anteil des Prozentsatzes, mit dem die Klassenarbeit(en) in die Jahresendnote eingehen. Hier die Liste:

 

Fachart Klassenarbeiten (KA) Wertung (KA)
Hauptfach 3 (Pflicht) 50% KA, 50% Restzensuren
Nebenfach 0 (Freiwilligkeit) 100% Restzensuren
Nebenfach 1 (Freiwilligkeit) 25% KA, 75% Restzensuren
Nebenfach 2 (Freiwilligkeit) 40% KA, 60% Restzensuren
Nebenfach 3 (Freiwilligkeit) 50% KA, 50% Restzensuren

 

Im Schuljahr 2019/20 gelten besondere Bedingungen für die Anzahl der Klassenarbeiten in den Hauptfächern.

Mittlere-Reife-Prüfung

Mittlere-Reife-Prüfung

Die schriftliche und mündliche Prüfung in der 10. Jahrgangsstufe mit dem Ziel des Abschlusses der Mittleren Reife folgt eigenen Kriterien:

 

Prüfungsart Typ Wertung
Schriftlich Pflicht 60% Jahresnote, 40% Prüfung (schriftl.)
Mündlich Pflicht 70% Jahresnote, 15% Jahresarbeit, 15% Verteidigung
Mündlich Pflicht 70% Jahresnote, 30% Prüfung
Mündlich freiwillig 80% Jahresnote, 20% Prüfung
Mündlich freiwillig 50% Jahresnote, 30% Prüfung (schrifl.), 20% Prüfung (mdl.)

 

Versetzung

Um nach Teilnahme der 9. Jahrgangsstufe einen Berufsreife- oder nach freiwilligem Besuch der 10. Jahrgangsstufe einen Mittlere-Reife-Schulabschluss zu erlangen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine Übersicht über die wichtigsten Bedingungen veranschaulicht die Regelungen der beiden Schulabschlüsse, welche an unserer Einrichtung erwirkt werden können.

Grundschule

Grundschule

Eine Versetzung in die nächsthöhere Jahrgangsstufe am Schuljahresende innerhalb der Jahrgänge 2 bis 4 erfolgt nach Prüfung verschiedener Kriterien, die erfüllt sein müssen. Die folgende Übersicht gewährt Einblick auf die einzelnen Faktoren:

 

  • Note 5 in maximal 1 Unterrichtsfach mit Ausnahme in Jahrgangsstufe 4 (siehe unten)
  • Fächer Englisch, Sport, Kunst und Gestaltung, Werken oder Musik bleiben bei Versetzungsentscheidung unberücksichtigt
  • Nichtversetzung bei Note 5 oder schlechter in einem der Hauptfächer Deutsch oder Mathematik am Ende der 4. Klasse
Orientierungsstufe

Orientierungsstufe

Eine Versetzung in die nächsthöhere Jahrgangsstufe am Schuljahresende innerhalb der Jahrgänge 5 und 6 erfolgt nach Prüfung verschiedener Kriterien, die erfüllt sein müssen. Die folgende Übersicht gewährt Einblick auf die einzelnen Faktoren:

 

  • Note 5 in maximal 2 Unterrichtsfächern mit Möglichkeit zum Notenausgleich
  • Notenausgleich nur in 2 Unterrichtsfächern möglich (Note 5 mit Note 3, Note 6 mit Note 1 oder zweifach Note 2)
  • kein Notenausgleich von Note 6 im Hauptfach möglich
  • Hauptfach kann nicht mit Nebenfach ausgeglichen werden, ein Nebenfach jedoch mit einem Hauptfach
  • zwei Jahre in Folge ist ein Notenausgleich in ein und demselben Fach nicht möglich
  • Notwendigkeit der Nachprüfung bei fehlender Möglichkeit des Notenausgleichs einer Note 5 oder schlechter am Schuljahresende
  • Nachprüfung nur bei erstmaligem Besuch der jeweiligen Jahrgangsstufe oder keiner Nachprüfung im Vorjahr
  • Nachprüfung muss durch Erziehungsberechtigte fristgerecht formlos schriftlich beantragt werden
Sekundarstufe I

Sekundarstufe I

Eine Versetzung in die nächsthöhere Jahrgangsstufe am Schuljahresende innerhalb der Jahrgänge 7 bis 9 erfolgt nach Prüfung verschiedener Kriterien, die erfüllt sein müssen. Die folgende Übersicht gewährt Einblick auf die einzelnen Faktoren:

 

  • Note 5 in maximal 2 Unterrichtsfächern mit Möglichkeit zum Notenausgleich
  • Notenausgleich nur in 2 Unterrichtsfächern möglich (Note 5 mit Note 3, Note 6 mit Note 1 oder zweifach Note 2)
  • kein Notenausgleich von Note 6 im Hauptfach möglich
  • Hauptfach kann nicht mit Nebenfach ausgeglichen werden, ein Nebenfach jedoch mit einem Hauptfach
  • zwei Jahre in Folge ist ein Notenausgleich in ein und demselben Fach nicht möglich
  • Notwendigkeit der Nachprüfung bei fehlender Möglichkeit des Notenausgleichs einer Note 5 oder schlechter am Schuljahresende
  • Nachprüfung nur bei erstmaligem Besuch der jeweiligen Jahrgangsstufe oder keiner Nachprüfung im Vorjahr
  • Nachprüfung muss durch Erziehungsberechtigte fristgerecht formlos schriftlich beantragt werden
Freiwilliger Rücktritt

Freiwilliger Rücktritt

Sollte sich im Halbjahreszeugnis bereits herauskristallisieren, dass eine Versetzung und/oder ein Abschluss gefährdet sind, besteht die Möglichkeit eines freiwilligen Rücktritts. Dieser ist inkl. einer ausführlichen Begründung bis zum 30. April des jeweiligen Schuljahres fristgerecht einzureichen und wird anschließend durch die Klassenkonferenz abgestimmt.

Schulordnungen

Regionale Schule mit Grundschule Lüdersdorf

Unsere Schulordnungen beider Schulhäuser sind Grundlage jeweiliger Schulkonferenzbeschlüsse und stellen einen allgemeinen Verhaltenskodex dar, der von Lehrkräften, Schulpersonal und Schüler*innen im täglichen Miteinander zu berücksichtigen ist. Ergänzt werden die umfassenden Regelungen durch Zusatzbestimmungen in weiteren Kernbereichen.

Schulordnung der Grundschule Herrnburg

Nutzungs- und Verhaltensregeln

Wir wollen eine Schule, in der wir uns alle wohlfühlen. Deshalb müssen wir folgende Regeln beachten:

 

  1. Wir sind morgens rechtzeitig in der Schule. Ab 7.30 Uhr ist die Schule geöffnet. Spätestens um 7.40 sind alle Schüler da, um sich in Ruhe auf den Unterricht vorzubereiten. Wir verabschieden uns von unseren Eltern auf dem Schulhof.
  2. Wir bereiten uns gewissenhaft auf den Schultag vor und haben unsere Arbeitsmaterialien und Hausaufgaben vollständig und ordentlich mit.
  3. Wir achten unsere Mitschüler und verhalten uns so, dass keiner verletzt, gefährdet oder geärgert wird. Wir helfen einander und sind höflich gegenüber Erwachsenen und Mitschülern.
  4. Im Schulhaus bewegen wir uns leise und rücksichtsvoll. Wir hören auf die Anweisungen der Erwachsenen und der Ordnungsschüler.
  5. In den Toiletten wird nicht herumgetobt oder gegessen. Sie sind kein Spielplatz. Wir suchen sie nur auf, wenn wir müssen und stören dort niemanden. Wir hinterlassen die Toiletten sauber und ordentlich.
  6. Wir achten darauf, dass unsere Schule sauber und gepflegt aussieht. Wir werfen unseren Müll in die Mülleimer, räumen unseren Platz auf und stellen unseren Stuhl hoch. Unsere Ranzen stellen wir in die Ranzenfächer.
  7. Mitgebrachte Spielsachen werden in der Unterrichtszeit in der Tasche gelassen und erst in der Vollen Halbtagsschule ausgepackt. Bei Verlust oder Beschädigung übernimmt die Schule keine Haftung.
  8. Handys und andere technische Geräte sind während der Schulzeit auf dem Schulgelände ausgeschaltet zu lassen. Bei Verlust oder Beschädigung übernimmt die Schule keine Haftung.
  9. Wir nehmen keine gefährlichen Gegenstände mit denen wir jemanden verletzen oder Sachen beschädigen können mit in die Schule ( Streichhölzer, Feuerzeug, Messer u. ä.).
  10. Beim Mittagessen verhalten wir uns leise. Wir essen in Ruhe und benehmen uns ordentlich. Unseren Platz verlassen wir sauber.
  11. In der Hofpause und bei gutem Wetter halten wir uns draußen auf und verstecken uns nicht im Schulhaus.
  12. Wir werfen nicht mit Sand, Steinen und Schneebällen und wir „kloppen“ uns nicht zum Spaß.
  13. Spielsachen und Bälle, mit denen wir nach dem Unterricht in der Vollen Halbtagsschule spielen, räumen wir wieder ordentlich weg.
  14. Wir holen uns Hilfe bei den Lehrern, den Ordnungsschülern oder den Streitschlichtern. Wir halten uns in den Grenzen des Schulhofes auf und verlassen nicht das Schulgelände.
  15. Wir erledigen unsere Hausaufgaben in der Hausaufgabenstunde. Dabei sind wir leise und nehmen Rücksicht auf die anderen.
  16. Wir achten das Eigentum der Mitschüler und der Schule. Wir gehen sorgsam mit allen Materialien um.
  17. Alle Kinder dürfen in Ruhe lernen. Wir verhalten uns im Unterricht so, dass niemand gestört wird.
Schulordnung der Regionalschule Wahrsow

Nutzungs- und Verhaltensregeln

Wir wollen eine Schule, in der wir uns alle wohlfühlen. Deshalb müssen wir folgende Regeln beachten:

 

  1. In unserer Schule pflegen wir einen friedlichen und fairen Umgang miteinander, verhalten uns leise und achten auf Ordnung und Sauberkeit. Dies gilt für den gesamten Unterrichtstag einschließlich der Pausen.
  2. Das Schaffen und Einhalten einer ruhigen, konzentrationsfördernden sowie durch gegenseitigen Respekt getragenen Lernumgebung für Schüler- und Lehrerschaft ist unser oberstes Gebot.
  3. Pünktliches Erscheinen zum Unterricht ist maßgeblich für einen reibungs- und störungsfreien Schulalltag. Nach dem Vorklingeln haben sich die Lernenden in den jeweiligen Räumen einzufinden und auf den Unterricht angemessen vorzubereiten.
  4. Das Mitführen von Unterrichtsmaterialien, das Anfertigen von Hausaufgaben und das Vor- und Nachbereiten des Unterrichts werden als selbstverständliche Schülerleistung vorausgesetzt.
  5. Unsere Cafeteria lädt in den Frühstücks- und Mittagspausen zur gemeinsamen Verpflegung ein. Ruhe, die Einnahme eines Sitzplatzes an einem der zahlreichen Tische, angemessenes und regelkonformes Verhalten sowie das Reinigen der Tische und Abgeben benutzten Bestecks und Geschirrs vor Verlassen des Raumes sind pflichtgemäß einzuhalten.
  6. In Pausen, in denen es regnet, sind die Lernenden dazu aufgefordert, sich in den Räumen ihrer folgenden Unterrichtsstunde unter Aufsicht der entsprechenden Lehrkraft aufzuhalten.
  7. Die Gesprächs- und Verhaltensregeln unserer Schule sind jederzeit und ausnahmslos zu befolgen. Anweisungen seitens des pädagogischen und nichtpädagogischen Personals sowie der Aufsicht führenden SchülerInnen ist allumfänglich Folge zu leisten.
  8. Nach Abschluss eines Unterrichtstages sind alle Lernenden dazu aufgefordert, das Schulgebäude zu verlassen mit Ausnahme der TeilnehmerInnen an Ganztags- und Forder- bzw. Förderangeboten.
  9. Nicht nur innerhalb des Schulgebäudes, auch auf den Außenanlagen gilt das Gebot der Sauberkeit und Ordnung. Müllvermeidung und -entsorgung dienen dem sauberen Erscheinungsbild der Schule. An der Reinigung des Schulgeländes beteiligen sich alle Schulklassen gemäß ihrem Einsatzplan.
  10. Das Rauchen auf dem gesamten Schulgelände sowie an der Bushaltestelle ist verboten. Selbstverständlich sind auch Drogen- und Alkoholbesitz sowie deren Konsum vor, während und nach Unterrichtszeiten und Schulveranstaltungen untersagt. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz werden der Polizei gemeldet und zur Anzeige gebracht.
  11. Das unerlaubte Verlassen des Schulgeländes ist während des Unterrichtstages nicht gestattet.
  12. Die Nutzung von Smartphones, Tablets und anderweitigen elektronischen Geräten ist während des Unterrichtstages verboten. Aufnahmemedien aller Art sind vor Betreten des Schulgeländes auszuschalten, deren Nutzung ist gleichermaßen untersagt.
  13. An der Bushaltestelle haben sich die Lernenden entsprechend der Reihenfolge ihres Eintreffens an selbiger anzustellen und ihren gültigen Busausweis vor Antritt der Fahrt bereit zu halten. Den Anweisungen des Beförderungspersonals ist stets in vollem Umfang Folge zu leisten.
  14. Das Tragen von Kleidung und Accessoires mit Schriftzügen, welche dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule entgegenwirken, ist untersagt.
  15. Taschen- und Kleidungsdurchsuchungen durch das Personal der Regionalen Schule mit Grundschule Lüdersdorf sind im Falle des begründeten Verdachts gestattet.
  16. Anstelle eines Entschuldigungsschreibens durch die Eltern kann bei wiederholtem Fehlen im Unterricht das Einreichen eines ärztlichen Attests erforderlich werden.
  17. Diese Schulordnung wird ergänzt durch die Belehrungen seitens der KlassenleiterInnen z.B. zum Busverkehr, Verhalten im Straßenverkehr, zur Handynutzung oder der Säuberung des Schulgeländes.
  18. Verstöße werden mit Verwarnungen und der Erteilung von Karten gemäß dem schulinternen Rote-Karten-Modell, mittels Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen unterschiedlichen Umfangs geahndet.

Elektronik und Rauchen

Regionale Schule mit Grundschule Lüdersdorf

Uns ist es wichtig, unsere Schüler*innen zu einem verantwortungsvollen, achtsamen Handeln zu befähigen. Dies schließt den bewussten Umgang mit elektronischen Geräten genauso wenig aus wie eine kritische Auseinandersetzung mit Thematiken wie Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum. Die folgenden Regelungen sollen einen störungsfreien Unterrichtsalltag sicherstellen und Dritte vor möglichem Schaden bewahren.

Nutzung elektronischer Geräte

Umgang mit Smartphone, Kopfhörern & Co.

Aus aktuellem Anlass möchten wir über die Handynutzung und den Urheber-und Persönlichkeitsschutz sowie die Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch (heimliche) Bild- und Tonaufnahmen und deren Veröffentlichung oder Verbreitung im schulischen Bereich informieren.

 

  1. Fast alle Handys verfügen mittlerweile über multimediale Fähigkeiten, wie z.B. über eine integrierte Kamera zur Bild- oder Video-Aufnahme und über verschiedene Übertragungsmöglichkeiten, wie z.B. Bluetooth oder MMS. Daneben bietet das Internet eine bunte Vielfalt an Bildern, Texten, Videos und Musikstücken, die herunter geladen und auf das Handy übertragen werden können. Mit der Nutzung dieser „Neuen Medien“ und Kommunikationsformen kommt es zwangsläufig zu neuen Möglichkeiten, (heimlich) Bild- oder Tonaufnahmen von anderen Personen zu machen und diese zu veröffentlichen oder zu verbreiten, andere zu beleidigen, Gerüchte über sie zu streuen oder ihnen Angst zu machen. Fälle von sogenanntem „Internet-Mobbing“ bzw. „Cyber-Bullying“ häufen sich an immer mehr Schulen. Dabei sind sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte betroffen. Persönlichkeitsrechte werden immer dann verletzt, wenn beispielsweise private Bilder- oder Filmaufnahmen ohne die Zustimmung der abgebildeten Person veröffentlicht oder verbreitet werden.
  2. Nach §201 StGB ist es strafbar, das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufzunehmen oder die Aufnahme zu verbreiten. Das Gesetz sieht dabei eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Eine Schulklasse ist ein abgegrenzter Personenkreis und somit nicht öffentlich. Nach §22 Kunsturhebergesetz dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Wird ein Schüler oder Lehrer während des Unterrichts aufgenommen und diese Aufnahme verbreitet, so ist in aller Regel der Tatbestand verwirklicht.
  3. Eine einmal ins Internet eingestellte Aufnahme oder ein eingestelltes Video lässt sich schnell verbreiten und kann nicht mehr zurückgeholt bzw. gelöscht werden. Um einen ungestörten Unterrichtsablauf zu sichern, ist es an unserer Schule nicht gestattet, Handys oder andere digitale Medien mit Aufnahmefunktion im Unterricht einzuschalten. Bei Verstößen werden die Handys weiterhin vorübergehend eingezogen und müssen ab dem zweiten Verstoß durch die Erziehungsberechtigten im Sekretariat abgeholt werden.
  4. Bei groben Verstößen werden wir zum Schutz der Persönlichkeitsrechte von Schülern und Lehrern ab sofort ein Handyverbot an der Schule von bis zu einem halben Jahr aussprechen. Darüber hinaus haben Betroffene natürlich die Möglichkeit, zivil- oder strafrechtliche Schritte einzuleiten.
Anti-Raucher-Maßnahmen

Rauchfreie Schule

Präventivarbeit mit der Zielsetzung einer rauchfreien Schule – Rahmenbedingungen und Regelwerk

Unsere Schule befindet sich auf dem Weg zur Rauchfreiheit. In den kommenden Schuljahren möchten wir die Bereitschaft der Jugendlichen, sich in Verzicht in Bezug auf das Thema Rauchen zu üben, durch Projekte, Aufklärungsarbeit und Maßnahmen noch deutlich stärker forcieren, als dies in der Vergangenheit bereits geschehen ist. Unsere Bemühungen zielen auf ein nachhaltiges, ernsthaftes und präventives Anti-Raucher-Programm ab, welches insbesondere unsere Jugendlichen im Umgang mit nikotinhaltigen Produkten jedweder Art sensibilisieren sollen. Die Förderung gesundheitsbezogener Verhaltensweisen soll durch den Prozess der Bewusstwerdung schädlicher Einflüsse des Rauchens erfolgen, unter Einbezug einer konstruktiven Auseinandersetzung und Reflexion mit dem Ziel der Entwicklung der schülerseitigen Änderungskompetenzen (Motivation, Ausstiegshilfen aus dem Rauchen). Unserer verantwortungsvollen Aufgabe wollen wir demnach nicht ausschließlich durch unsere eigene Vorbildrolle nachkommen, im Vordergrund aller Bemühungen steht die Förderung einer konstruktiven Haltung zum Rauchen bei unserer Schülerschaft.

Hiermit möchten wir Sie über unseren ersten Schritt hin zur rauchfreien Schule informieren, den künftigen Umgang mit Verstößen gegen das Rauchverbot auf dem Gelände der Regionalen Schule mit Grundschule Lüdersdorf. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Hintergrundinformationen als auch den neuen Maßnahmenkatalog unserer Einrichtung vor.

 

Jugendschutzgesetz

Das Jugendschutzgesetz weist in §10 (Rauchen in der Öffentlichkeit, Tabakwaren) eindrücklich auf das Verbot des Rauchens von Kindern (unter 14 Jahre) und Jugendlichen (ab dem 14. Lebensjahr) bzw. das Verbot des Konsums nikotinartiger Produkte in der Öffentlichkeit hin. Diese Regelung gilt gleichfalls für nikotinfreie Erzeugnisse wie zum Beispiel E-Zigaretten oder E-Shishas, in denen sogenannte Liquids verdampft und eingeatmet werden.

 

Nichtraucherschutzgesetz

Ferner untersagt das Nichtraucherschutzgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern in §1 Absatz 2 das Rauchen in Schulen aller Schularten innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden auf dem gesamten ausgewiesenen Grundstück. Zuletzt weist die aktuelle Schulordnung auf das Verbot des Konsums nikotinhaltiger Artikel hin.

 

Schulische und elterliche Verantwortung

Nicht nur Eltern, auch Lehrkräften und ErzieherInnen obliegt die Aufgabe und Verantwortung, Kindern und Jugendlichen das Rauchen bzw. Dampfen zu untersagen und dessen Einhaltung fortwährend zu kontrollieren sowie Unbeteiligte vor den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens nachhaltig zu schützen. Gleichfalls liegt es in unser aller Verantwortung, präventiv durch Vorbildwirkung im privaten wie schulischen Umfeld, durch Projekte im schulischen Rahmen sowie durch angemessene Aufklärungsarbeit der Suchtthematik Rauchen positiv entgegenzuwirken. Das Programm der Regionalen Schule sieht neben präventiver Projektarbeit schärfere Regeln für den Umgang mit rauchenden Minderjährigen auf dem hiesigen Schulgelände vor. Welche Ein- bzw. Beschränkungen nehmen wir zum Wohle rauchgefährderter Jugendlicher künftig wahr?

 

Pausenregelung

Ab dem 24.05.2018 ist der Aufenthaltsbereich der 9. und 10. Klassen auf die gepflasterte Fläche vor dem Haupteingang des Schulhauses begrenzt. Dies soll eine effektivere Kontrolle und Überwachung der rauchgefährdeten Schülerschaft ermöglichen, indem wir unserer Aufsichtspflicht intensiver nachkommen, zum Schutze aller SchülerInnen.

 

Regelwerk Rauchverbot

Wir machen bei unserer neuen Regelung von unserem Hausrecht Gebrauch. Ausdrücklich verweist die Schulleitung auf die im Folgenden geschilderten Maßnahmen, welche greifen bei:

  • Verstoß gegen das Rauchverbot auf dem gesamten Schulgrundstück,
  • Verlassen des den 9. und 10. Klassen zugewiesenen Bereiches vor dem offiziellen Schultagsende (Ausnahmeerlaubnis durch Schulleitung bei Krankheit, unterrichtlicher Aktivität).

SchülerInnen, welche wissentlich gegen eine oder gleich beide der oben genannten Regeln verstoßen, drohen auf schulischer Ebene – je nach Schwere des Verstoßes – künftig folgende Ordnungsmaßnahmen, die unverzüglich eingeleitet werden:

  • erzieherisches Gespräch mit dem betreffenden Kind bzw. Jugendlichen
  • Belehrung über gesetzliche Regelungen für Minderjährige
  • Elterngespräch
  • Nacharbeit an vorgegebenem Schultag in der 7./8. Stunde
  • Verweis und/oder Suspendierung vom Unterricht für ein bis mehrere Tage bei wiederholter Missachtung

Ausschließlich SchülerInnen der Jahrgänge 5 bis 8 ist der Aufenthalt im Bereich des Sportplatzes (16-Meter-Raum sowie Aschenbahn) nach der neuen Regelung gestattet. Höheren Jahrgängen ist das Betreten als auch der Aufenthalt dieser Areale bis auf Weiteres untersagt, zum Schutze der restlichen Schülerschaft im Sinne einer rauchfreien Schule.

 

Maßnahmenkatalog

Folgende Maßnahmen werden bei Verstoß gegen das Rauchverbot sowie die Aufenthaltspflicht an genanntem Ort heran gezogen:

  1. Schritt: Brief an Eltern inkl. mündlichem Tadel
  2. Schritt: Brief an Eltern, Suspendierung am Unterrichtstag oder Wahltermin, Verweis
  3. Schritt: Brief an Eltern, Suspendierung für bis zu 3 Unterrichtstage in Gefährdungsphase, Mitteilung an Ordnungsamt bei Rauchverstoß

 

Zielsetzung

Wir hoffen, durch diese Maßnahme unserer Pflicht der Kontrolle potentiell gefährdeter Personen effektiver nachzukommen und hierdurch jüngere Lernende präventiv zu schützen. Transparenz hinsichtlich der Anti-Raucher-Regelung ist uns wichtig. Daher haben wir ergänzend zu diesem Beitrag ein informatives Schreiben an alle Erziehungsberechtigten versendet, entweder per E-Mail oder aber in Form einer Kopie, welche dem jeweiligen Schulkind übergeben wurde. Des Weiteren werden die SchülerInnen aller Jahrgangsstufen durch ihre KlassenleiterInnen noch einmal explizit mit der neuen Regelung vertraut gemacht. Wir bitten Sie als Erziehungsberechtigte, uns in unserem Bestreben einer rauchfreien Schule nach Kräften zu unterstützen.

 

Ordnungsamt

Wir möchten Ihnen des Weiteren mitteilen, dass wir jeden einzelnen Rauchvorfall dem zuständigen Ordnungsamt melden werden. Bitte ziehen Sie bei Bedarf Ihrerseits Maßnahmen in Erwägung, um künftigen Vorfällen dieser Art hinreichend entgegen zu wirken.

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