Unser Leitbild

Mittel- bis langfristige Schwerpunkte der Qualitätsentwicklung

Die Schule Lüdersdorf in Mecklenburg ist heute eine Schule, die nach dem Neubau der Grundschule (1998) im Ortsteil Herrnburg sowie der Rekonstruktion und Modernisierung des Schulteils in Wahrsow ((2006) für die Klassenstufen 5 bis 10 zusammen mit zwei Sporthallen und großzügigen Schulumgebungen samt Sportplätzen alle Grundlagen dafür bietet, dass über 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren ca. 38 Lehrerinnen und Lehrern als soziale Gemeinschaft leben, lernen, arbeiten und sich wohl fühlen. Die rasante Entwicklung in der Gemeinde vor den Toren der Hansestadt Lübeck im Nordwesten Mecklenburgs nach der Wiedervereinigung stellt auch an die Entwicklung der Schule hohe Ansprüche, damit ein Zusammenwachsen dessen, was getrennt war, Wirklichkeit wird. Dem können wir nur gerecht werden, indem sich der Kreis der an Bildung und Erziehung Beteiligten ständig erweitert und sich koordinierte Arbeit aller Kooperationspartner immer wieder neu an gesellschaftlichen Erfordernissen orientiert.

 

Punkt 01: Wir wertschätzen und fördern individuelle Fähigkeiten, Begabungen und Leistungen.
  • Gestalten eines gemeinsamen schulischen Lebens und Lernens von Schüler*innen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen
  • Inklusivität als Qualitätsmerkmal im täglichen Miteinander
  • Anerkennung von Individualität als Bereicherung, nicht als Hindernis
  • Zugestehen von Fehlern als Chance und Grundlage einer konstruktiven Entwicklung
  • Optimierung individueller Förder- und Fordermöglichkeiten durch Schaffung vielfältiger Bildungsangebote

 

Punkt 02: Wir unterstützen die schülerseitige Teilhabe an Gestaltungs-, Entscheidungs- und Mitbestimmungsprozessen
  • Coaching gewählter Schülervertreter*innen
  • Etablierung des Instruments Klassenrat
  • Ausbildung kompetenter Streitschlichter*innen
  • Qualifikation eines Schulsanitätsteams

 

Punkt 03: Wir engagieren uns für Toleranz und Vielfalt und gegen Ausgrenzung und Rassismus.
  • Akzeptieren der Talente, Wertvorstellungen und Meinungen bzw. Überzeugungen anderer
  • Anerkennen der Verschiedenheit des menschlichen Individuums als Normalität innerhalb der Gesellschaft
  • Respektieren anders geschlechtlicher und sexueller Identität
  • Entwickeln und Festigen einer demokratischen Schulkultur
  • Intensivierung des Informationsaustauschs zwischen Schule und Elternhaus

 

Punkt 04: Wir schaffen durch eine schülermotivierte Gestaltung eine Unterrichtsatmosphäre, in der optimale Arbeits- und Lernbedingungen möglich sind.
  • Optimieren von Raumsituationen zur Etablierung individueller Arbeitsplätze für Schüler*innen und Lehrkräfte
  • Bereitstellen separierter Arbeitsplätze zur Förderung eines selbständigen, ganzheitlichen Lernens

 

Punkt 05: Wir leben ökologische Bewusstheit und Nachhaltigkeit, gepaart mit Sauberkeit und Ordnung.
  • Vorleben eines ressourcenbewussten und nachhaltigen Handelns
  • Verdeutlichen der Bedeutsamkeit des Schutzes von Flora und Fauna
  • Stärkung des Bewussstseins für ein leistungsförderliches Arbeitsumfeld
  • Wertschätzen von Werten wie Sauberkeit und Ordnung
  • Mülltrennung zur Rückgewinnung wichtiger Rohstoffe
  • Durchführen schülernaher Projekte zur Förderung der Energieeinsparung

 

Punkt 06: Berufsorientierung
  • Kooperation mit berufsorientierenden Institutionen sowie Betrieben des schulischen Umfelds
  • Durchführung verschiedener Betriebspraktika
  • Einbinden von Maßnahmen der Berufsberatung in unterschiedliche Unterrichtsfächer
  • Vermitteln verschiedener Berufsfelder und ihrer Anforderungen, Arbeitsbedingungen, Entlohnung
  • Bewerbungstraining inkl. Schulung im Umgang mit Office-Software
  • Wahrnehmen von Betriebsbesichtigungen und Exkursionen zu Ausbildungsstätten
  • Gründung von Schülerfirmen zur Sicherstellung der Frühstücksversorgung

 

Punkt 07: Gesunde Schule
  • Festigen eines Bewusstseins für gesunde und nachhaltige Ernährung
  • Schulung im Umgang mit Lebensmitteln
  • Verdeutlichen der Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft auf Tiere und Umwelt
  • Vorstellen des Ökolandbaus als Beispiel einer nachhaltigen Form der Lebensmittelproduktion
  • Unterweisen in grundlegenden Fertigkeiten der Nahrungsmittelzubereitung
  • Vermitteln wesentlicher Aspekte der Lebensmittelproduktion
  • Skizzieren der Relevanz sportlicher Aktivität zur Gesunderhaltung
  • Angebot verschiedener Sportprojekte und AGs im Bereich der Ganztagsschule
  • adressatengerechte Präventionsarbeit im Hinblick auf Themenschwerpunkte wie Alkohol, Drogen, Online-, Konsolen- und Computerspiele

 

Unsere Verhaltensregeln

Ein Ort, an dem sich Menschen tagtäglich begegnen, um gemeinsam, nachhaltig und effektiv zu lernen, benötigt Regeln. Freier Wissens- und Meinungsaustausch zwischen Schülern und Lehrkräften erfordert zentrale Richtlinien zum Umgang miteinander, die transparent, eingängig und befolgbar sind. Im Einvernehmen aller wurden folgende Regeln festgelegt und gelten fortwährend an unserer Bildungseinrichtung.

Im schulalltäglichen Umgang miteinander beherzigen wir die folgenden beiden Grundsätze:
  1. Wir gehen respektvoll und wertschätzend miteinander um.
  2. Wir tragen Sorge für ein gutes Lernklima.
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