Liebe Erziehungsberechtigte,

die ersten Testreihen an unserer Grund- und Regionalschule wurden erfolgreich durchgeführt. Wir danken allen Elternhäusern, die die landesweite Teststrategie durch ihre Einverständniserklärung unterstützen. An beiden Schulteilen wurden alle Schüler*innen mit entsprechender Einverständniserklärung getestet. Bei dem verwendeten Selbsttest handelt es sich um ein Modell des Herstellers AMP Diagnostics, genauer den AMP Rapid Test SARS-CoV-1 Ag.

Zu bedenken ist, dass es sich bei einem positiven Befund erst einmal nur um einen Verdachtsfall handelt. Nach Feststellung eines positiven Testergebnisses wartet das entsprechende Kind nach einer kurzen Aufklärung über das weitere Vorgehen in einer separaten Räumlichkeit auf seine Erziehungsberechtigten, um abgeholt zu werden. Diese werden selbstverständlich sofort nach Bekanntwerden eines positiven Testergebnisses informiert und bei Abholung noch einmal über die weiteren Schritte in Kenntnis gesetzt.

Liegt ein positiver Befund vor, sind die folgenden Maßnahmen nach Abholung des Kindes einzuhalten:

  • Ihr Kind muss sich unverzüglich präventiv in häusliche Selbstisolation begeben.
  • Noch am selben Tag ist eine PCR-Testung durch die zuständige haus- oder kinderärztliche Praxis durchzuführen, um abzuklären, ob tatsächlich eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.
  • Ihr Kind verbleibt in häuslicher Selbstisolation, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt.
  • Wir als Schule versorgen Ihr Kind mit Aufgaben (Distanzunterricht, Übergabe von Unterrichtsmaterialien durch Mitschüler*innen).
  • Sollte das Ergebnis des PCR-Tests positiv ausfallen, sind Sie als Erziehungsberechtigte dazu aufgefordert, die Schulleitung über die Positivtestung zu informieren.
  • Die testende Stelle (Hausarzt- oder Kinderarztpraxis) leitet das Testergebnis ebenfalls weiter an das zuständige Gesundheitsamt, das die weiteren Maßnahmen in Bezug auf Ihr Kind als auch die Schule veranlasst.

Wir möchten mit dieser Offenlegung der Verfahrensweise Ihnen und Ihren Kindern die Angst und mögliche Hemmungen vor einer Teilnahme an künftigen Testrunden nehmen. Die Lehrkräfte unserer Schule bereiten die Schüler*innen gut auf die Testung vor. Die Klassen werden altersangemessen begleitet, um bei einem positiven Testergebnis einer Stigmatisierung oder Bloßstellung vorzubeugen. Wir sind uns im Klaren darüber, dass besondere Sensibilität und Achtsamkeit nach der Positiv-Testung gefordert sind. Bis zur Abholung wird die Schülerin bzw. der Schüler pädagogisch betreut. Mögliche Bedenken und Sorgen um die eigene Gesundheit sowie die Familie und Mitschüler*innen werden thematisiert und ernst genommen, auch im Gespräch mit dem Klassenverband.

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