Infoabend

Wie weiter nach Klasse 6?

Einstimmen, Erkunden, Erproben, Erreichen – welche Möglichkeiten gibt es nach der 6. Klasse? Welcher Schultyp passt zu unserem Kind?

Dieser Frage müssen sich Eltern und Schüler am Ende der Orientierungsstufe immer wieder neu stellen. Am Dienstag, den 22.11.2016 lud die Regionale Schule zu einem Elternabend mit besonderem Schwerpunkt ein. Hier hatten Eltern von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe sechs die Möglichkeit, vielfältige Informationen über verschiedene Bildungswege, als auch Bildungsangebote zu erhalten. Frau Ohlsen eröffnete den Abend und stellte nach einer Begrüßung der Gastredner, Herrn Koppe, Herrn Dr. Hinze und Herrn Wolter, umfangreich die differenzierten Bildungsangebote der Regionalen Schule dar. Insbesondere die Förderung von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern, welche durch das Konzept Ganztagsschule die Möglichkeit erhielten, auch nach Klasse sieben, acht oder neun an ein allgemeinbildendes Gymnasium zu wechseln, als auch nach der 10. Klasse an eine Berufsbildende Schule oder ein Fachgymnasium.

Eine feste Grundlage für solche weiteren Bildungsmöglichkeiten zu schaffen, steht im Fokus der pädagogischen Arbeit der Regionalen Schule. Diesen Ansatz der Durchlässigkeit innerhalb des Bildungssystems unterstrich Herr Koppe von der Hanse Schule in Lübeck, indem auch er die starke Zunahme der höherwertigen Schulabschlüsse an Berufsbildenden Schulen aufzeigte und gleichzeitig versuchte, den anwesenden Eltern äußerst anschaulich den Entscheidungsdruck zur anstehenden Schulwahl zu nehmen. Er machte deutlich, dass Eltern in dieser Phase der Entwicklung ihrer Kinder, viel mehr deren Stärken beobachten und fördern sollten, anstatt die schulische Entwicklung wie ein Wettrennen mit der Erarbeitung einer besonderen „pole position“ zu betrachten. Dieser Prozess des „Herausfindens von Stärken der Schülerinnen und Schüler“ wird durch unterschiedliche schulische Maßnahmen aktiv unterstützt. Ein Einstieg hierfür stellt in Klassenstufe sieben die Potentialanalyse dar, welche Herr Dr. Hinze vom Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum erörterte. Die hierbei gewonnenen Ergebnisse in Form von Zertifikaten stellen eine wichtige Grundlage für den sich anschließenden AWT-Unterricht dar.

Den Abend rundete die Vorstellung des für die Schule zuständigen Berufsberaters Herr Wolter ab, welcher die enge Zusammenarbeit mit der Schule betonte und auf vielfältige Beratungsschwerpunkte verwies. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Wenzel, der zuständigen Koordinatorin für Berufsberatung unserer Schule. Des Weiteren möchten wir auf die Informationsmöglichkeiten entsprechender Internetseiten verweisen, welche Ihnen für tiefergehende Recherchen zur Verfügung stehen.

C. Wenzel (Regionalschullehrerin)

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