Abkürzung durch Wald- und Wiesenstück vermeiden

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

uns, der Regionalen Schule mit Grundschule Lüdersdorf, liegt das Wohlbefinden aller unserer Schützlinge sehr am Herzen. Aus gegebenem Anlass möchten wir euch, liebe RegionalschülerInnen, darum bitten, künftig ausschließlich in Gruppen aus 3 oder mehr Personen den abkürzenden Wald- und Wiesenweg zu betreten, egal ob morgens vor oder nachmittags nach dem Schulbesuch. Sollte dies nicht der Fall sein und ihr euch allein oder zu zweit auf den Weg begeben, nehmt bitte den kleinen Umweg außen herum in Kauf, sodass ihr sicher und wohlbehalten in der Schule bzw. zuhause eintrefft.

Wir danken euch und Ihnen für euer bzw. Ihr Verständnis.
Schulleitung

Fahrt der 6a

Klasse 6a an der Nordseeküste

Amrum, eine der zahlreichen Nordfriesischen Inseln vor den Küsten Schleswig Holsteins war das idyllische Reiseziel der Klasse 6a.

Klasse 6a macht die Nordseeküste unsicher

Die Woche vom 21. bis 25. Juni auf Amrum war spitze, doch der Reihe nach… Am Sonntag ging es schon recht früh los und die Fahrt sollte insgesamt fast sieben Stunden dauern. Sehr interessant war schon die zweistündige Fährüberfahrt von Dagebüll, vorbei an Föhr, quer durchs nordfriesische Wattenmeer. Seehunde gähnten, in der Sonne liegend, faul auf Sandbänken umher. Und dann kamen wir endlich auf der immerhin 21 Quadratkilometer großen Insel Amrum an.

Schnell gingen wir zur Jugendherberge, Zimmer beziehen, Sachen auspacken, den kleinen Ort Wittdün erkunden, den Blick übers Watt genießen, Eis essen, abends am Strand spazieren gehen… und schon war der erste erlebnisreicheTag vorbei und wir erzählten noch ein bisschen in unseren Kojen. Der zweite Tag begann nach dem Frühstück und dem Fertigstellen der Lunch-Pakete mit einer Wanderung zum imposanten Leuchtturm. Dort fanden wir heraus, dass er mit sechzehn Lichtstrahlen sein Leuchtsignal abends und nachts in die Ferne schickt. Nach dem mühsamen Ersteigen des Turms wurden wir oben mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Zurück wanderten wir durch den „Kniepsand“ (der berühmte Amrumer Strand) und veranstalteten auch unser Picknick. Später durften wir noch mit den Füßen ins Wasser.

Am Nachmittag wollten wir einen Burgenbauwettbewerb veranstalten, aber der fiel wegen plötzlich aufkommenden Regens für viele ins Wasser. Manche wollten trotzdem gegen die Gezeiten ankämpfen und schaufelten wie wild gegen die steigende Flut an, schafften es aber nicht. Am dritten Tag fuhren wir mit der MS „Eilun“ zur bekannten Hallig Hooge. Manche von uns durften sogar das Schiff steuern. Auf der Hallig wurden wir schon von Marie, einer jungen Frau von der Schutzstation Wattenmeer, empfangen. Sie erklärte viel über die Hallig, die dortigen Warften und das Leben auf einem solchen Eiland. Auf Hooge gibt es eine sehr schöne kleine Kirche, die nur auf Sand steht und einen offenen Fußboden hat. Außerdem gibt es ein Haus, das nur auf Stelzen steht. Nur 110 Menschen leben dauerhaft fest auf Hooge und davon sind 6 Schulkinder in den Klassenstufen 1 bis 9, die von einem Lehrer unterrichtet werden. Nach der Mittagspause mit leckeren Crêpes mit Nutella durften wir mit der Kutsche zurück zum Anleger fahren. Die Überfahrt war stürmisch und einige hatten mit der Seekrankheit zu tun. Am Abend fand das Bernsteinschleifen statt. Wir alle haben einen Bernstein geschliffen und poliert, der dann auf ein Lederband aufgezogen wurde. So entstand schöner Schmuck.

Der vierte Tag bot eine interessante Wanderung nach Nebel, einem mit Reetdächern gedeckten Nordfriesendorf mit schön angelegten Gärten, die voller Blumen standen. Auf dem Friedhof können die „Steine sprechen“. Das bedeutet, dass in reich verzierten Grabsteinen ganze Biografien eingemeißelt waren. Nachmittags fand die Wattwanderung statt. Auch hier wurde uns wieder etwas übers Watt, Ebbe und Flut, über Schlick, Krebse, Würmer und anderes Getier erzählt. Leider regnete es stark und so musste die Wattwanderung verkürzt werden. Die Mutigen unter uns trauten sich noch durch die schon etwas tieferen Schlicklöcher und mussten ihre schwarzen Füße später gründlich waschen. Nach dem Abendbrot war dann die Abschlussparty angesagt. Die Zimmer hatten alle ein Motto, wer sich wie anzieht oder auch schminkt. Auf der Party veranstalteten wir Partyspiele, tanzten viel und sangen. Am fünften Tag hatten wir morgens noch einmal Freizeit, um kleine Mitbringsel zu kaufen. Danach ging es aufs Schiff in Richtung Festland. Um ca. 18.00 Uhr waren wir wieder zu Hause und sangen zum Abschluss unser neues Klassenlied, welches auf der Klassenfahrt entstanden war: „An der Nordseeküste habe ich gebläht, hast du es gesehen? Oder es gerochen? Da da da da da da…“

Es war eine tolle Woche.

Onlineredaktion

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