Witz des Monats


Ausflug der 10. Kl.

Berichte zum Ausflug nach Rostock

Ausflug in die erhaltene Haft-Gedenkstätte in Rostock und anschließende Stadterkundung in Kleingruppen!

Am 19.03.2015 fuhren wir in die ehemalige U-Haftanstalt der Stasi in Rostock. Am Anfang des Tages in Rostock haben wir in kleinen Dreier- bis Vierergruppen die Stadt erkundet. Ich war in einer Dreiergruppe. Ich war mit Timo und Henri in einer Gruppe. Als Erstes waren wir bei Saturn. Danach waren wir noch ein Eis essen. Danach ging der Ausflug erst richt los. Ungefähr gegen zwei oder drei Uhr haben wir die U-Haftanstalt der Stasi betreten. Wir wurden von einer netten Dame durch das Gefängnis geführt. Unsere Gruppe hat aus acht Personen bestanden, die alle aus der Klasse 10a kommen. Die Frau hat uns viele Informationen zukommen lassen. Da wir das Thema schon in der Schule in einem Projekt hatten, musste die Frau nicht beim „Urschleim“ anfangen. Sie sagte, dass das Gefängnis im Zeitraum von 1958 bis 1960 gebaut wurde. Um das Gefängnis herum standen nur Gebäude, die von der Stasi mitgenutzt wurden. In dem Gefängnis gab es 50 Zellen. In dem Gefängnis konnten 110 Frauen und Männer untergebracht werden. Bis 1989 durchlebten rund 4.900 Menschen leidvolle Wochen, Monate und Jahre. Sie wurden zum Beispiel in Dunkelzellen untergebracht, wenn sie ihr Geständnis nicht ablegten. Des Weiteren konnte auch der fünfzehnminütige Ausgang untersagt werden.

Die meisten Menschen wurden aus politischen Gründen in dem Gefängnis festgehalten. Sie wollten zum Beispiel die DDR verlassen und/oder haben sich negativ über die politischen Verhältnisse geäußert.

Am Ende des Tages wurden wir von der Dame gelobt, dass wir sehr aufmerksam waren und uns gut benommen hatten. Mir hat der Ausflug sehr gut gefallen.

Pascal Dahlke (Schüler)


An einem Donnerstag, den 19.03.2015, sind wir in einer kleinen Gruppe mit Herrn Alex nach Rostock in die ehemalige U-Haftanstalt der Stasi gefahren. Unsere Gruppe hatte sich davor mit der Staatssicherheit und der Mauer in der DDR langfristig beschäftigt.

Als wir ankamen, wurden wir in einen Videoraum begleitet, um uns auf das Thema ein wenig einzustimmen. Danach hatten wir einen Rundgang durch das komplette Gefängnis. Wir konnten mehrere Zellen besichtigen, uns mit der Dunkelzelle vertraut machen, in der wir ein paar Minuten verblieben, und uns Eindrücke verschaffen, wie die Gefängnisinsassen ihren Alltag meistern mussten.

Mir hat dieser Ausflug großen Spaß gemacht und er hat mir gezeigt, dass man auch mit Lehrern Spaß haben kann und, dass man sich mit ihnen auch über Dinge unterhalten kann, über die man sonst nur mit Freunden redet. Die Stimmung war super.

Dennis Pershon (Schüler)


Als wir, die Klasse 10a aus dem Wahlpflichtunterricht Geschichte, in Rostock um ca. 11:00 Uhr ankamen, durften wir die Zeit bis zum Termin in der ehemalige U-Haftanstalt der Stasi überbrücken und uns bis um 13:00 Uhr in der Stadt aufhalten.

Als wir um 13:00 Uhr im Gefängnis angekommen sind, haben wir uns erstmal eine DVD angeguckt bis die Rundführerin gekommen ist. Als Erstes hat sie uns den Transporter gezeigt, wie die zukünftigen Insassen transportiert wurden. Sie hatten nicht einmal einen halben Quadratmeter Platz. Außerdem wurden uns die Zellen und die Dusche gezeigt. Zudem hat uns die Frau erzählt, dass sich die Insassen nicht sehen durften, wenn zwei im Flur zum Beispiel vom Duschen kamen. Des Weiteren haben wir gesehen, was im Stasigefängnis unter Freigang gemeint war. Am interessantesten fanden wir aber die Dunkelzelle im Keller. Die Leute mussten dort 14 Tage sein, dann durften sie wieder für sieben Tage in die normale Zelle und dann noch mal für 14 Tage nach unten.

Ich fand den Ausflug sehr gut, weil es sehr informativ war und auf jeden Fall nicht langweilig.

Timo Brandt (Schüler)


Am 19. März sind wir mit unserem Lehrer Herrn Alex nach Rostock gefahren, um dort die ehemalige U-Haftanstalt der Stasi zu besuchen. Wir haben uns morgens in Herrnburg am Bahnhof zusammengefunden und sind von dort mit dem Zug losgefahren.

Als wir vormittags in Rostock angekommen sind, haben wir etwas Zeit gehabt, um etwas in der Stadt zu unternehmen. Mittags fing unsere Rundführung durch das Stasigefängnis an. Anfangs hat unsere Leiterin uns darüber aufgeklärt, wie die Häftlinge gedemütigt worden sind und wie sie versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Uns wurde der Transporter der Gefangenen gezeigt und wir durften ihn auch betreten. Die Häftlinge hatten in der Woche zwei- bis dreimal Freigang, bei dem sie sich an der frischen Luft aufhalten durften. Inhaftierte konnten auch in die Dunkelzellen kommen, die wir uns auch angucken durften. Wir wurden darüber aufgeklärt, wie genau die Stasi das Volk ausspioniert hat.

Im Großen und Ganzen war es ein interessanter Tag und es hat mir sehr gefallen.

Henri Mansdorf (ehemaliger Regionalschüler)

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